Das Problem
Manchmal erhalten Sie Spam- oder Betrugs-E-Mails, obwohl Ihre eigene E-Mail-Adresse weder im Feld „An“ noch im Feld „CC“ sichtbar ist.
Viele Nutzer vermuten dann, dass ihr E-Mail-Konto gehackt wurde. In den meisten Fällen ist dies jedoch nicht der Fall.
Wie kommt das zustande?
Spammer versenden ihre Nachrichten häufig an tausende Empfänger gleichzeitig.
Dabei wird oft nur eine einzelne Adresse im Feld „An“ eingetragen, während die eigentlichen Empfänger über versteckte Empfängerlisten (BCC) angeschrieben werden.
Dadurch entsteht der Eindruck, die Nachricht sei an eine andere Person gerichtet.
Ist das gefährlich?
Nicht unbedingt. Das Auftauchen einer solchen E-Mail bedeutet in der Regel nicht, dass Ihr Postfach kompromittiert wurde.
Es zeigt lediglich, dass Ihre E-Mail-Adresse auf einer Verteilerliste gelandet ist, die von Spammern verwendet wird.
Wie sollten Sie reagieren?
- Öffnen Sie keine Anhänge.
- Klicken Sie nicht auf Links innerhalb der Nachricht.
- Antworten Sie nicht auf die E-Mail.
- Markieren Sie die Nachricht als Spam.
- Löschen Sie die Nachricht anschließend.
Unser Tipp
Achten Sie weniger darauf, an wen die Nachricht angeblich gesendet wurde, sondern auf den tatsächlichen Inhalt.
Druck erzeugende Formulierungen wie „Rechnung“, „Konto gesperrt“, „Vertragsverlängerung“ oder „Sofort handeln“ sind typische Merkmale von Spam- und Phishing-Nachrichten.