Das Problem
Manche Werbe-E-Mails enthalten unsichtbare Bilder, die beim Öffnen der Nachricht automatisch geladen werden. Dadurch kann der Absender erkennen, ob und wann eine E-Mail geöffnet wurde.
Viele Empfänger wissen nicht, dass bereits das bloße Öffnen einer Nachricht zusätzliche Informationen an den Absender übermitteln kann.
Wie funktioniert das?
In Werbe- und Newsletter-E-Mails werden häufig sogenannte Tracking-Pixel eingesetzt. Dabei handelt es sich um winzige, meist unsichtbare Grafiken, die von einem externen Server geladen werden.
Wird die E-Mail geöffnet und externe Inhalte werden automatisch nachgeladen, kann der Absender unter Umständen erkennen:
- ob die E-Mail geöffnet wurde
- wann die Nachricht geöffnet wurde
- welches E-Mail-Programm verwendet wird
- welche Geräteart genutzt wird
Diese Informationen werden häufig für Marketingzwecke verwendet.
So schützen Sie sich
Viele E-Mail-Programme bieten die Möglichkeit, externe Bilder nicht automatisch zu laden.
Prüfen Sie die Einstellungen Ihres E-Mail-Programms und deaktivieren Sie – wenn möglich – das automatische Nachladen externer Inhalte.
Dadurch werden Tracking-Pixel blockiert, bis Sie die Anzeige von Bildern ausdrücklich erlauben.
Unser Tipp
Wenn Sie eine E-Mail von einem unbekannten Absender erhalten, sollten Sie externe Bilder zunächst nicht laden. So schützen Sie Ihre Privatsphäre und erschweren die Nachverfolgung Ihres Nutzungsverhaltens.
Bei bekannten Absendern, beispielsweise Kunden, Lieferanten oder Newslettern, die Sie bewusst abonniert haben, können Sie die Anzeige von Bildern bei Bedarf freigeben.