Das Problem
Viele Spam-Nachrichten entstehen nicht zufällig. Spammer nutzen automatisierte Programme, um öffentlich zugängliche E-Mail-Adressen im Internet zu sammeln.
Besonders betroffen sind Adressen, die auf Webseiten, in Branchenverzeichnissen, Foren oder sozialen Netzwerken veröffentlicht werden.
Wie gelangen Spammer an E-Mail-Adressen?
Sogenannte Such- oder Sammelprogramme durchsuchen das Internet gezielt nach E-Mail-Adressen.
Wird eine Adresse öffentlich gefunden, kann sie in Verteilerlisten aufgenommen und für Werbe- oder Spamkampagnen genutzt werden.
Je länger eine Adresse öffentlich sichtbar ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf verschiedenen Spamlisten landet.
Wo sollten Sie besonders vorsichtig sein?
Vermeiden Sie die öffentliche Veröffentlichung Ihrer E-Mail-Adresse in:
- Webseiten
- Kontaktseiten
- Foren
- Kleinanzeigen
- sozialen Netzwerken
- öffentlichen Dokumenten
Was können Sie tun?
- Nutzen Sie Kontaktformulare statt veröffentlichter E-Mail-Adressen.
- Verwenden Sie unterschiedliche Adressen oder Alias-Adressen für verschiedene Zwecke.
- Entfernen Sie nicht mehr benötigte öffentliche Einträge.
- Kontrollieren Sie regelmäßig, welche Kontaktdaten im Internet sichtbar sind.
Unser Tipp
Jede öffentlich sichtbare E-Mail-Adresse kann von automatisierten Programmen gefunden werden. Je sparsamer Sie Ihre Adresse veröffentlichen, desto geringer ist das Risiko, künftig unerwünschte Werbe- oder Spam-Nachrichten zu erhalten.